Der Finanzminister und die Ausgabe Obergrenze bei neuen Krediten
Der österreichische Finanzminister brüstet sich mit einer Ausgabe Obergrennze bei neuen Krediten, um die Schulden der Alpenrepublik wirksam bekämpfen zu können. Doch der Industriellenvereinigung und dem Institut für Höhere Studien geht dieser Ansatz nicht weit genug. Sie fordern eine Schuldenbremse nach dem Vorbild Deutschlands.
In Deutschland darf der Bund ab 2016 nicht mehr als 0,35 Prozent Schulden machen, und ab 2020 dürfen die Länder überhaupt keine neuen Kredite mehr aufnehmen. Doch der Finanzminister winkt gelangweilt ab. Solche Richtlinien würde man in Österreich nicht benötigen. Die vom ihm in das Leben gerufene Ausgabe Obergrenze würde die Schulden Österreich in einem genügendem Maße reduzieren. Der grosse Nachbar diene ihm da nicht als Vorbild, so der Finanzminister.